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Heiße QuelleHautes-Alpes

Sources chaudes du Monêtier-les-Bains (Stabatio)

Le Monêtier-les-Bains

Maße
Wasser mit 42 °C an der Quelle laut den Grands Bains (44 °C laut ProvenceWeb; zwei Quellen mit 34 und 38 °C laut Wikipedia EN)
Zeit
Hohe Kaiserzeit (römische Besiedlung, 2020 ausgegraben); 9. Jahrhundert (Kloster, laut ProvenceWeb); 1715 (Rotonde, laut ProvenceWeb); 1786 (Projekt Ludwigs XVI., laut den Grands Bains); 1889 (Name Monêtier-les-Bains); 1999 (Petits Bains); 2008 (Grands Bains)
Was dort steht
Temperatur: 42 °C (Seite der Grands Bains, die sagt „sprudelt mit 42 °C an der Quelle“), etwa 44 °C (ProvenceWeb), zwei Quellen mit 34 und 38 °C (Wikipedia EN): nicht entschieden. Eröffnung: Petits Bains 1999 und Grands Bains 2008 (Seite der Grands Bains; ProvenceWeb sagt 2008); Wikipedia EN schreibt 1999 für die Grands Bains, was die beiden zu verwechseln scheint. Stabatio: Der Grabungsbericht von 2022 (HAL, Team von Christophe Marconnet) schreibt, die Station Stabatio der Tabula Peutingeriana, 8 Meilen (knapp 12 km) von Briançon entfernt an der Straße nach Grenoble über den Lautaret, „sei in Le Monêtier zu verorten“ (Savatio beim Anonymus von Ravenna), die Anwesenheit der Quellen habe diese Idee gestützt, und das Fehlen antiker Überreste habe einige Autoren vorsichtig gemacht. Die Grabung vom Juni 2020 im Clos des Pélenches hat einen kleinen Travertinsteinbruch und vier Gebäude der Hohen Kaiserzeit freigelegt (die ersten römischen Überreste des Dorfes); die vermutete Siedlung läge weiter westlich, Richtung heutigem Zentrum und Quellen. Es wurde kein antikes Bad gefunden. Das „4. Jahrhundert“ der Seite der Grands Bains, die Bedeutung „heilsamer Ort“ von Stabatio und der Name Aquisana sind durch keine alte Quelle gestützt, die ich lesen konnte: gestrichen. Die antiken Texte selbst (Peutinger, Anonymus von Ravenna) wurden nicht direkt gelesen. Mönche der Novalese (9. Jh.), Rotonde von 1715 und Name von 1889: nur ProvenceWeb. Ludwig XVI. 1786: nur die Seite der Grands Bains.

Im oberen Tal der Guisane, nahe Briançon, tritt heißes Wasser mit 42 °C aus dem Boden, laut der Seite der Grands Bains. Auf der Straße von Briançon nach Grenoble über den Lautaret verortet die Tabula Peutingeriana 8 Meilen von Briançon die Station Stabatio; man verortet sie in Le Monêtier, aber mit Vorsicht, mangels Überresten vor 2018. Eine Grabung von 2020 im Clos des Pélenches hat die ersten römischen Überreste des Dorfes freigelegt: einen kleinen Travertinsteinbruch und vier Gebäude der Hohen Kaiserzeit, am Rand einer Siedlung, die man näher bei den Quellen vermutet. Es wurde kein antikes Bad gefunden. Im 9. Jahrhundert gründen laut ProvenceWeb Mönche der Abtei Novalese dort eine religiöse Einrichtung, die der Gemeinde ihren Namen gibt. 1715 wird laut ProvenceWeb nahe der Quelle eine Rotonde für die Trinkenden gebaut, was Le Monêtier zu einer der ältesten Kuranlagen der Alpen macht. Laut der Seite der Grands Bains beschließt Ludwig XVI. 1786, dort ein Spa zu bauen. 1889 nimmt das Dorf den Namen Monêtier-les-Bains an, um seine Kuranlage neu zu beleben. Eine erste Einrichtung, Les Petits Bains, öffnet 1999 (80 m² Becken), dann die Grands Bains 2008 auf 4 500 m².

Les Grands Bains du Monêtier — page « Univers » (histoire et eau) ↗

Zugang: Die Grands Bains (Route des Bains) sind eine kostenpflichtige Anlage, und in den gelesenen Quellen ist kein freier Austritt angegeben; Tarife und Öffnungszeiten wurden nicht überprüft. Koordinaten: „Les Grands Bains“ in OpenStreetMap (Anlage, am 22. Oktober 2026 bestätigt), nicht die Quelle selbst.

Öffnungszeiten und Zugang sind unverbindliche Angaben: vor der Abfahrt bitte prüfen.

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