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KathedraleVar

Cathédrale Saint-Léonce de Fréjus

Fréjus

Maße
In der historischen Altstadt von Fréjus, zwischen der Place Formigé und der Rue du Cardinal-Fleury; Kathedrale, Baptisterium, Kreuzgang und ehemaliger Bischofspalast, heute Rathaus, bilden zusammen die Bischofsanlage
Zeit
Bistum Ende des 4. Jahrhunderts bezeugt (374 laut dem Tourismusbüro); Baptisterium aus dem 5. Jahrhundert; Schiff Saint-Étienne aus dem 11. und 12. Jahrhundert, Glockenturm aus dem 13. Jahrhundert; Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert (13. laut einer anderen Quelle), bemalte Decken um 1350–1360; geschnitzte Türflügel von 1530; Bistum 1801 aufgehoben, 1822 wiederhergestellt; Bischofssitz 1957 nach Toulon verlegt: Saint-Léonce ist heute die Konkathedrale des Bistums Fréjus-Toulon; durch die Liste von 1862 klassifiziert (ergänzende Eintragung 2025)
Was dort steht
Über dem Kreuzgang der Kanoniker zeigt eine um 1350 bemalte Lärchenholzdecke Ungeheuer, Heilige und Szenen aus dem Leben

Die Überlieferung schreibt die Gründung der Kirche dem heiligen Leontius zu, Bischof von Fréjus zu Beginn des 5. Jahrhunderts: dem Freund des Johannes Cassian, der ihm den ersten Teil seiner Unterredungen widmete, und dem Nachbarn des Honoratus, der sein Kloster auf Lérins gründete, um in seiner Nähe zu sein. Aus dieser Zeit bleibt, südwestlich der Kirche, das Baptisterium aus dem 5. Jahrhundert, eines der ältesten Frankreichs: Seine acht Ecksäulen mit korinthischen Kapitellen wurden römischen Bauten entnommen, und der Architekt Jules Formigé hat es im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Die Kathedrale stellt zwei Schiffe nebeneinander, das von Saint-Étienne aus dem 11. und 12. Jahrhundert, ursprünglich dem Bischof vorbehalten, und das von Notre-Dame, das teilweise die ursprüngliche Kirche aufnimmt. Eine Glocke des Glockenturms ist eine Schenkung von 1303 von Jacques Duèse, seit 1300 Bischof von Fréjus und künftiger Papst Johannes XXII. Doch die Überraschung liegt im Norden, im Kreuzgang der Kanoniker, die sich schon 1038 als Kapitel konstituiert hatten. Man hatte dort ein Steingewölbe vorgesehen, das als zu schwer galt; man zog ihm um 1350 eine Decke aus Lärchenholz aus dem Wald von Boscodon vor, deren Kassetten eine nach der anderen bemalt wurden: Mischwesen, Ungeheuer, Heilige, Büsten, Szenen des Alltagslebens und Gestalten von Geistlichen, ein Dekor ohne Gegenstück in einem französischen Kreuzgang. Von den etwa zwölfhundert ursprünglichen Kassetten sind laut dem Tourismusbüro etwa vierhundert sichtbar, laut dem Wikipedia-Artikel mehr als dreihundert.

Wikipédia — Cathédrale Saint-Léonce de Fréjus ↗

Zugang : Bischofsanlage in der Rue du Cardinal-Fleury 48, in der Altstadt. Die Kathedrale ist täglich geöffnet, Eintritt frei (Tourismusbüro). Kreuzgang und Baptisterium, Eigentum des Staates und vom Centre des monuments nationaux verwaltet, sind mit Eintrittskarte zu besichtigen: 7 € laut dem Tourismusbüro, frei für 18- bis 25-Jährige aus der Europäischen Union; saisonale Öffnungszeiten, außerhalb der Saison montags geschlossen (zu überprüfen).

Öffnungszeiten und Zugang sind unverbindliche Angaben: vor der Abfahrt bitte prüfen.

Klangatmosphäre

Cathédrale Saint-Léonce de Fréjus
Patricia.fidi · Public domain · Wikimedia Commons

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